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Oralchirurgisches Kompendium Modul 2

Diagnose Krebs - was dann?

Kursbeschreibung

Die besondere Situation, dass Zahnärzte die Mundgesundheit im Rahmen der Kontrolluntersuchungen regelmäßig beurteilen, spielt auch bei der Erkennung und Behandlung maligner Mundschleimhauterkrankungen eine große Rolle. Aber auch die extraorale Befundung kann wichtige Hinweise auf Erkrankungen der äußeren Haut, der Speicheldrüsen und des Bindegewebes geben. Fallen Unregelmäßigkeiten auf, steht der Behandler vor der Aufgabe, die Benignität oder Malignität der Läsion einzuschätzen und eine entsprechende Diagnostik und Therapie einzuleiten. Dabei treten Fragen auf. Wann ist eine Veränderung als tumorverdächtig einzustufen? Was sage ich dem Patienten? Verunsichere ich ihn durch meine Verdachtsdiagnose? Oder soll ich von Anfang an Klartext reden? Soll ich eine Probe nehmen, um sicher zu gehen? Oder überweise ich direkt? Wohin überweise ich? Was muss ich an Befunden mitgeben? Was erwartet meinen Patienten danach? Welche Therapieoptionen gibt es? Was muss ich bei der Nachsorge beachten?

Auch wenn die weitere Behandlung in der Regel durch MKG-Kollegen erfolgt, sollte der Zahnarzt zumindest über allgemeine Prinzipien der Tumortherapie informiert sein. Hierzu gehören neben der Diagnostik ( „Staging “) und allgemeine Therapieentscheidungen ( „Stahl oder Strahl “) auch die Rekonstruktionsmöglichkeiten nach resektiven Eingriffen und die postoperative und langfristige tumorspezifische Nachsorge.

Verpflichtend für alle Weiterbildungsassistenten/innen.

Kurs-Nr.: 19.198112

Datum

05.06.2019

Zeit

14:00–18:00 Uhr

Ort

Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
Konferenzzentrum
Rheinstraße 4A
55116 Mainz

Gebühr pro Person:

€ 160,00

Fortbildungspunkte: 5

Freie Plätze

genug

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